B-Junioren: Blickpunkt Weihnachtspause

Punktemäßig noch einigermaßen in Reichweite ist der TV Eltingen, der am 30.11.2014 nach Pattonville kam. Unsere SGM musste auf Arsim Shabanhaxhaj, Alex Lezakov, Emre Ordulu und Lukas Kiess verzichten, dafür war Dario Ucar nach langer Zwangspause wieder an Bord. Die Mannschaft zeigte enormen kämpferischen Einsatz, sodass die spielerisch besser aufgestellten Eltinger im ersten Abschnitt zu keiner zwingenden Torchance kamen. Das Match hatte ordentlich Härte auf beiden Seiten, und die 18-jährige Unparteiische hatte an diesem Tag keine leichte Aufgabe. In Minute 53 dann der Führungstreffer der Gäste. Die SGM hätte jetzt eigentlich durchstarten müssen, aber die Offensivabteilung blieb erschreckend blass. Beim 0:2 (69’) rutschte Keeper Oli Wulff ein Freistoß (der gar keiner war) durch die Finger, und damit war das Spiel gegen nur noch 10 Pattonviller entschieden. Denn vor diesem Tor ging auch der Wunsch des Eltinger Cheftrainers in Erfüllung: Eine Zeitstrafe für die Pattonviller, ausdauernd von der Seitenlinie aus gefordert. 

Das Finale der Vorrunde fand dann am Tor zum Schwarzwald in Weil der Stadt statt (07.12.2014). Nach 9 krankheits- und verletzungsbedingten Absagen standen der SGM noch genau 11 Spieler zur Verfügung. Diese schlugen sich nicht schlecht, mussten in der ersten Hälfte jedoch zwei Gegentore hinnehmen. In einem auf beiden Seiten hart geführten Spiel, dessen Leitung der junge Schiri selten gewachsen war, galt es für unsere Jungs dann einen Feldverweis zu verkraften. Ebenso ließen die Kräfte nach, was zum Endstand von 4:0 für Weil der Stadt führte, die eine komplette Ersatzbank einsetzen konnten. Ein Nachspiel hat das Ganze a), weil der Schiri Yannick Bächler ein „Halt die Fresse!“ verpasste und b), ein Spieler der Gastgeber Pablo Alves als „Nigger“ beschimpfte. Schöne Weihnachten.        

Am Start waren: Yannick Bächler, Joshua Bökle, Nikolai Kirjakov, Marco Lung, Tobias Ader, Tobias Eichhorn, Tom Gabler, Oliver Wulff, Pablo Alves, Louis Gabler, Joshua Schalk, Fynn Stuber, Branislav Lezakov und Marc Seewald.         

von Martin Bächler

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